Im Anschluss an das tolle Set von "Victory" folgte nach einem kleinen Umbau nun der internationale Act des Abend. Die "Dynamite Night" hatte einen Künstler ins Boot geholt der doch dem dem ein oder anderen ein Begriff sein sollte. Zumindest denen, die schon länger im Rock und Metal unterwegs sind.
Und wenn man den Bandnamen "Pretty Maids" erwähnt, sollte der Groschen fallen. Denn Sänger und Kopf der "Pretty Maids" - Ronnie Atkins" ist auch als Solokünstler aktiv und spielte an diesem Abend sein einzigstes Deutschlandkonzert. Und seine Fans waren da. Die Halle war gut voll und die Stimmung war großartig. Ronnie präsentierte gemeinsam mit seiner Band eigene Songs aus seinen bislang veröffentlichten Soloplatten und Hits der bekannten "Pretty Maids". Das Set startet mit "Rising Tide" gefolgt von "I Prophesize". Ein toller Einstieg.
Wie schon erwähnt , Hits der "Pretty Maids" durften beim einzigen Konzert in Deutschland von Ronnie selbstverständlich nicht fehlen. Und so gab er und die Band Hits wie " We came to Rock" , "A Place in the Night" , "Back to Back" und einige mehr zum Besten. Doch wer glaube nach "Ronnie Atkins" wäre schon Schluss, der hatte sich getäuscht. Denn im Anschluss stand eine Band auf der Running Order die aktuell ihren 40. Bandgeburtstag feiert. Eine Band die für "Old School Heavy Metal"steht und immer stehen wird . Eine Band die im Heavy Metal nicht mehr weg zu denken ist und mit Hits wie "Rebellion" und "Heavy Metal Breakdown" absolute Meilensteine des Heavy Metal und Rock geschrieben haben. Die Rede ist von "Grave Digger". Diese lieferten zum Abschluss der "Dynamite Night" nochmal mit ordentlich Dampf den nötigen Absacker und ließen die Metalheads noch einmal richtig aufdrehen. Textsicher trugen die Fans die Band durch ihr Set. Was ein toller Abschluss. Und für der erste toller Abend für unseren Jahresabschluss. Denn schon am nächsten Tag ging es für uns zum musikalischen Finale.
Nach einer kurzen Nacht ging es für uns erst einmal auf die Autobahn. Genauer gesagt in Richtung Runkel. Ja, richtig gelesen, wir fuhren nach Runkel bei Limburg. Wer von Euch, genauso wie wir bis dato noch nichts von diesem Ort gehört haben, sollte sich diesen Ort merken. Denn dort fand Ende 2024 die 2. Auflage des "No Sleep after Xmas" Festival statt. Wir stießen am Tag 2 zum Festival dazu. Angekommen und eingecheckt ging es in der Stadthalle in Runkel auch gleich los. Und Tag 2 hatte einiges zu bieten, so viel seih schon mal verraten.
Eigentlich sollte "ISNT" den Opener Slot an diesem Tag übernehmen, welche auch schon als Ersatz für den eigentlichen Act waren. Doch wie es zu dieser Jahreszeit eben öfter mal vorkommt, die Band musste absagen wg. Krankheit und wurden kurzerhand durch "Bloodspot" standesgemäß vertreten. "Bloodspot" ist , für die unter Euch die, die Band noch nicht kennen, eine Heavy Metal Band aus dem schönen Limburg. Tja, und was soll man dazu sagen, sie machten dem Heavy Metal nun wirklich alle Ehre. Vollgas, voll auf die 12. Ein absoluter Knaller direkt zum Tagesbeginn. Die Fans waren danach ganz sicher wach und bereit in den Tag zu starten.
Nach kurzer Umbaupause blieb den Fans in der Halle keine Zeit zum durchschnaufen. Denn die Band die im Anschluss das Festival rockte, sorgte für einige "Mit-Mach" Gelegenheiten. "Tales of Rataösk" eine Band auf dem schönen Ruhrgebiet gaben mit ihrem Pagan/Folk Metal ordentlich Gas. Die, wie sie sich selbst bezeichnen, Wochenendwikinger legten mit ihrem Death- & Black Metal in Kombination mit folkigen Klängen von Dudelsack, Bratsche und Bouzouki so richtig los. Was man an dieser Stelle nicht vergessen darf, das Maskottchen. Das Eichhörnchen, welches für den ein oder andren Circelpit sorgte. Überzeugt euch selbst auf unserer Instaseite. Wir habe es für Euch festgehalten. Richtig gehört, direkt bei Band 2 an diesem Tag ,erfolgte schon der ein oder andre ordentliche Circlepit. Respekt !! Die Fans waren WACH !!!
Nach deftigem Pagan Metal ging's dann fast nahtlos mit Power Matal und der Band "Terra Atlantica" weiter. Piraten Power Metal mit absolutem Mitmachfaktor. Die Jungs gaben Gas und machten wirklich Spaß. Wir müssen an dieser Stelle vielleicht mal erwähnen, wir kannten die Band vorher nicht und wenn uns jemand von Piraten Metal erzählte war das meistens "Alestorm" oder "Mr.Hurley". Aber wie so oft, gibt es Begegnungen im Leben die einem im Gedächtnis bleiben. Und "Terra Atlantica" werden es auf jeden Fall. Ihr Set starteten die Jungs mit "Across the Sea of Time" gefolgt von "Quest into the Sky". Metalparty in der Stadthalle in Runkel. So soll es sein und so war es auch. Und nahm vorallem auch keine Ende. Denn wenn man schon das Thema "Piraten" in Verbindung mit Power Metal am Start hat, belässt man es bekanntlich nicht nur bei einer Band. Denn nach "Terra Atlantica" folgte "Fellowship", welche vom Konzept her sehr ähnlich waren (mit ein paar Drachen noch mit im Gepäck) und ein ebenso starkes Power Metal Set mit Hit wie "Glory Days" und "The Bitter Wind" zum Besten gaben. An dieser Stelle muss auch mal erwähnt werden, beide Bands hatte nicht groß was an Bühnenaufbauten mit am Start. Sie überzeugten mit Stimme, Musik und ihrem ganz eigen Stil den Power Metal zu präsentieren. Bei den Fans und uns kam es sehr gut an. Doch auch als großer Power Metal Fan darf es ab und zu auch mal etwas anderes sein und so wechselte das Genre für eine Band, bevor es wieder zum gewohnten Stil von Tag 2 des "No sleep after Xmas Festival" weiterging.
"Induction" waren an der Reihe die Fans des Festivals zu begeistern. Und des gelang ihnen tadellos.
Wir selbst sahen die Band schon einmal als Vorband einer bekannten finnischen Band, die auf den schönen Namen "Battle Beast" hört. Wir wussten also was und erwartet. Doch wie es der Zufall so wollte , wurden wir mit einem neuen Sänger überrascht. Der neuen Frontman der Band Gabriele Gozzi zog gemeinsam mit der Band die Fans in seinen Bann. So konnte "Induction" eine absolute Abrissparty mit Hits wie "Born from Fire" , "Fallen Angel" , "Medusa" (ihre neue und aktuelle Single) und einigen mehr feiern. Gabriele überzeugte die Fans und uns mit einer tollen Bühnenpräsenz und eine tollen Stimme. Gerne mehr davon und hoffentlich bis bald.
Im Anschluss an "Induction" und einem kurzen Ausflug zum Progressive Metal ging es recht zügig wieder über zum Power Metal. Nach einem kleinen aber doch etwas aufwendigerem Bühnenumbau nahmen die "Dinosaurier" des Power Metal die Bühne in Beschlag. Und nein, es ist nicht von "HeavySaurus" die Rede. "Victorius" starteten ihr Set mit dem "Total T-Rex Terror" welcher die Menge sofort in Bewegung brachte und einige aufblasbaren Dinos durch die Luft wirbelten. Ihr Set umfasste noch den ein oder andren Kracher wie "Jurassic Jetfighters", "Dinos and Dragons", " Night of the Nuclear Ninja" und einigen mehr. Für die Fans blieben keine Wünsche offen, und so feierten sie ausgelassen mit der Band.
Kommen wir nun auch beim "No Sleep after Xmas"Festival zu einem internationalen Act. Welcher an diesem Abend für viele Fans der Act des Tages war, und aus dem weit entfernten Schweden den Weg nach Runkel fand. Auch für welche, die mit dem Bandnamen "Majestica" noch nichts anfangen konnten, war doch der Frontmann ein bekanntes Gesicht. Stilecht, im Power Metal schon länger dabei, präsentierte Tommy am Mikro, mit seinen Jungs ihre "Powertrain". Doch woher kannte man Tommy nun? Die Antwort liegt nahe. Denn die Band aus der er sich löste ist keine Unbekannte, viel mehr eine sehr bekannte Band welche mittlerweile zu den ganz Großen in ihrem Genre gehören. Sie haben sogar ihr eigenes Festival. Und wer kommt drauf ? Richtig, die Rede ist von "Sabaton". Tommy spielte dort wie jetzt bei "Majestica" die E-Gitarre. Dazu kam aktuell noch der Frontgesang. Gemeinsam mit seinen Jungs präsentierte er Songs aus seinen bisher 2 veröffentlichen Soloalben. Darunter eine Weihnachtsplatte. In dem Fall kam auch nach Weihnachten noch der ein oder andre Weihnachtssong aus den Boxen. Showtechnisch gesehen merkte man recht schnell, Tommy hatte von den ganz Großen gelernt. Mit viel hellem Spotlicht und Pyrofontänen ging es mit ordentlich Tempo durch das gesamte Set.
Doch auch jede gute Show findet auch mal ihr Ende.Es standen ja schließlich noch 2 Bands auf der Running Order. Und so kommen wir nun zum Co-Headliner des Abends.
Einer Band die aus 3 Bands zusammengewürfelt wurde, oder sich besser gesagt gefunden hatte. Innerhalb der Band findet man Bandmitglieder von "Feuerschwanz", "Ad Infinitum" und zu guter letzt "Amaranth" - die Rede ist von "The Dark Side of the Moon".
Kraftvoll und mit viel Energie stieg Frontfrau Melissa und ihre Mannschaft in ihr Set beim "No Sleep after Xmas Festival" ein und wurden von den Fans gebührend in Empfang genommen und gefeiert. Es war eine wahre Freunde die Band endlich wieder Live zu erleben. Denn sie überzeugten uns schon auf einem schönen Festival im noch schöneren Harz ;)
Mit "Gates of Time", "Legends never Die", "The Wolven Storm" und einigen mehr überzeugten sie auf ganzer Linie. Was eine enorm tolle Bühnenpräsenz , eine Power die von Beginn an on Top war. Eine wahre Freude. Und ein perfekter Übergang vom Symphonic-Metal wieder zurück zum Power Metal.
Denn auf "The Dark Side of the Moon" folgte der Headliner des Abends. Und es war nicht nur der Headliner sondern auch das absolute Highlight. Und wie auch schon am Vorabend kamen wir in den Genuss eine Band LIVE zu erleben die schon seit 2 Jahren mitmischt in der Musikerwelt. 2 Jahre unzählige Gigs gespielt und etliche Festivals bespielt haben. Und nun sollte die ganze Arbeit endlich belohnt werden. Mit der ersten eigene Headlinershow EVER!! Ja, die Rede ist von "All for Metal". Endlich Headliner!! Endlich 90min Power Metal vom Allerfeinsten.
Und wie schon am Vorabend stiegen sie in ihr Set mit gleichnamigen Song und ordentlich Dampf unterm Kessel ein. Keines ihre Hits aus den bisher veröffentlichen Alben fehlte an diesem Abend. Schließlich wollten ja auch 90 Minuten gefüllt werden. Und wer nun denkt, "Naja ist bestimmt viel Gerede", der täuscht sich gewaltig. Denn bei "All for Metal" geht es um die Musik und "Metal for ALL" . Sie lieferten ein tolles Set ab, waren - wie wir sie kennen - absolut publikumsnah und feierten mit ihren Fans und all denen, die an diesem Abend dazu kamen.
Und mit den letzten Tönen dieser tollen Band, auf diesem tollen Hallenfestival in Runkel haben wir auch das LIVE-Jahr 2024 abgeschlossen und freuen uns nun um so mehr auf 2025. Auf tolle Bands, tolle Festivals und Konzerte und auf jeden Einzelnen von Euch. "In Metal we Trust" !!!